Prinz Heinrich dampft zur Erprobungsfahrt über die Ems

Am heutigen Donnerstag (25.01.2018) absolvierte der historische Passagierdampfer Prinz Heinrich nach der Restauration und dem Rückbau zum Dampfantrieb die erste große Erprobungsfahrt. Die Reise startete gegen 8 Uhr im Leeraner Hafen und sollte nach der Emspassage in Emden enden. Vorher sollten noch einige Erprobungen auf dem Dollart erfolgen.

Die Überführung bis zum Emssperrwerk in Gandersum verlief planmäßig aus eigener Kraft und ohne Zwischenstopp. Trotzdem wurde die Prinz Heinrich zur Sicherheit von einem Schlepper begleitet. Bis zum Emssperrwerk lag die Höchstgeschwindigkeit mit der Strömung laut marinetraffic.com bei ca. 8 kn (etwa 15 km/h).

Im Vergleich zu Schleppern und Frachtschiffen, die über die Ems fahren, wirkte die Prinz Heinrich wie ein schnelles, kleines Passagierschiff, das ruhig läuft und wenig Wellen macht. Natürlich konnte die Betätigung vom Schiffshorn die Ruhe kurzzeitig unterbrechen, wobei der kräftige Klang und die beeindruckende Dampfwolke dann dafür entschädigten. Obwohl die Prinz Heinrich durch zwei Dampfmaschinen angetrieben wird, wird der Dampf nur sichtbar, wenn das Schiffshorn ertönt.


Schon am Freitag ist die Rückreise in den Leeraner Hafen geplant.