Stapellauf der Symphony Performer bei Ferus Smit in Leer

Die Symphony Performer ist das erste Schiff der sogenannten ECOBOX DP2 Klasse. Dieser relativ neue und ungewöhnliche Schiffstyp soll nach der Übergabe an die Symphony Shipping auf dem Wasser einige Vorteile bieten.

Zunächst erfolgte jedoch an diesem Freitag kurz nach 11 Uhr der erfolgreiche Querstapellauf des Schiffes. Für dieses Ereignis hatte die Ferus Smit Werft in Leer ihre Tore für Zuschauer geöffnet.

Schon auf den ersten Blick fällt das neue Design-Konzept des Schiffes auf. Im Vergleich zur Ecobox Klasse (Eigenschaften siehe Symphony Sun) bietet die ECOBOX DP2 Klasse zusätzlich hinten zwei Azimuth-Triebwerke und vorne drei Bugstrahlruder. Dieses DP2-System (Dynamic Positioning) soll es ermöglichen, dass das Schiff z.B. bei widrigen Wetterbedingungen die Position besser halten kann bzw. dass sich das Schiff exakter steuern lässt.

Die Symphony Performer hat eine Länge über alles von 125 Metern, eine Breite von 18 Metern und einen Konstruktionstiefgang von 7,8 Metern. Die maximale Tragfähigkeit ist mit 10500 Tonnen angegeben. Drei Maschinen treiben das Schiff mit einer Leistung von 7400 kW (etwa 10000 PS) an. Die Kraftumsetzung erfolgt dabei durch eine Kombination eines Diesel bzw. dieselelektrischen Antriebes.

Update 29.11.2016:

Am Montag, den 28.11.2016, wurde die Symphony Performer erfolgreich über die Ems nach Eemshaven überführt. Die Überführung startete bei Hochwasser um ca. 10:00 Uhr im Leeraner Hafen und wurde von den Schleppern Gruno IV und Waterstad begleitet. Die Symphony Performer gelangte um etwa 11:50 Uhr auf die Ems und passierte 12:00 Uhr die Jann-Berghaus-Brücke. Das Emssperrwerk in Gandersum als letztes Nadelöhr wurde um 13:00 Uhr passiert. Das vorläufige Ziel in Eemshaven erreichte die Symphony Performer um 16:30 Uhr.

Bereits am nächsten Tag startete die Symphony Performer aus eigener Kraft in Richtung Nordsee zu Tests und Erprobungsfahrten.