Friesenhügel in Emden (ehem. Mülldeponie)

Etwa seit dem Jahreswechsel 2012/2013 hat Emden mit dem „Friesenhügel“ einen öffentlich zugänglichen Aussichtspunkt erhalten. Der anfänglich als Deponie genutzte Hügel an der Normannenstraße wurde hierbei aufwändig für ca. 14 Millionen Euro in mehreren Schritten rekultiviert.

Mit einer Höhe von etwa 16 Metern bietet der Friesenhügel vor allem bei klaren Sichtverhältnissen einen Ausblick, der bis zu den naheliegenden Nordseehäfen reicht (bei den unteren Bildern war die Sichtweite leicht eingeschränkt). Sehenswert ist natürlich auch der direkt anliegende Emder Hafen mit den Krananlagen, das VW-Werk, der Verlauf der Ems, die Knock, viele verschiedene Türme und natürlich die typische ostfriesische Landschaft.

Im Winter bietet sich der Hügel zum Rodeln an. Hierbei sind entsprechend freigegebene Bereiche ausgeschildert. Auch das Drachensteigen ist mit der Einhaltung eines Sicherheitsabstandes gestattet.

Im Vergleich “Friesenhügel in Emden (16 Meter) <-> Müllberg Breinermoor (30 Meter)” bieten beide Erhebungen eine unterschiedliche Sicht auf die Landschaft.

Natürlich gibt es unter anderem auch folgende wichtige Einschränkungen und Regeln für den Friesenhügel, die teilweise beim Betreten der Anlage auf einem Schild der Stadt Emden zusammengefasst sind:

    – das Befahren mit Fahrrad, Motorrad etc. ist nicht erlaubt
    – vom 1. April bis zum 15. Juli besteht eine Anleinpflicht
    – offenes Feuer / Grillen ist nicht erlaubt
    – mitgeführter Müll/Abfälle sollten entsprechend entsorgt werden

Für Besucher gibt es im Umgebungsbereich der Ubierstraße genügend Parkplätze.
Zukünftig sind weitere Baumaßnahmen auf dem Friesenhügel angedacht (z.B. ein Aussichtsturm), um diesen Aussichtspunkt noch attraktiver zu machen.